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Die schönsten Tipps und Ideen für den Einsatz von Naturstein

Naturstein gilt als robust und zeitlos, darüber hinaus ist er aber auch sehr vielseitig und kommt in unterschiedlichsten Ausführungen daher. Unter anderem gehören beispielsweise Basalt, Granit oder Sandstein in diese Kategorie und eignen sich sowohl für ein Bauprojekt im Garten als auch in Räumlichkeiten wie dem Badezimmer. Am ehesten lässt sich Naturstein allerdings bei ersterer Variante antreffen, zumal er sich problemlos in die natürliche Umgebung einfügt und ideal zu anderen typischen Gartenmaterialien wie Sand, Erde oder Kieselsteinen passt. Eine grundsätzliche Unterscheidung findet dabei zwischen Weich- und Hartgestein statt.

·        Hartgesteine sind besonders resistent, dadurch allerdings auch schwieriger zu verarbeiten. Häufig kommen sie daher vor allem als Gartenplatten und Straßenpflaster zum Einsatz, was unter anderem auch daran liegt, dass sie selbst nach vielen Jahren nichts von ihrer ursprünglichen Form einbüßen. Zu den Hartgesteinen zählen unter anderem Granit, Basalt, Diabas, Melaphyr, Quarzit und Porphyr.

·        Weichgestein hingegen wird auch als Sedimentgestein bezeichnet und ist durch Wasser- und Windablagerungen entstanden. Durch das schichtweise Wachstum lässt der Stein sich leichter spalten und brechen als Hartgestein. Typische Vertreter sind Sandstein, Kalkstein und Schiefer. Es gibt diesbezüglich außerdem noch einige weitere Unterscheidungen.

Naturstein ist vielseitig einsetzbar

Für die unterschiedlichen Gesteinsarten bieten sich verschiedene Schwerpunkte am ehesten an, grundsätzlich lässt sich mit Naturstein jedoch vieles verwirklichen. Einige einfach umzusetzende Ideen und wertvolle Tipps sind im Folgenden zu finden:

1.       Mit Trockenmörtel arbeiten

Bei Pflasterflächen entstehen in der Regel kleine Fugen, welche im Nachhinein gefüllt werden sollten, da es ansonsten schnell zu Unebenheiten kommen kann. Am besten eignet sich dazu Sand, Splitt oder Trockenmörtel, wobei es sich bei letzterer Option um ein Beton-Sandgemisch handelt, welches durch die Erd- und Luftfeuchtigkeit abbindet. Nicht einmal Ameisennester können sich so darunter bilden, andererseits kann jedoch auch kein Wasser mehr auf der Fläche abfließen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, ein ausreichend starkes Gefälle einzubauen, damit das Wasser zum Beispiel in angrenzende Beete abfließen kann – 2,5-3% Gefälle sind hier bereits ausreichend.

2.       Natursteinmauern bepflanzen

Natursteinmauern fügen sich besonders gut in große und bunt bepflanzte Beete ein, ebenso gut lassen sie sich aber auch selbst bepflanzen. Vor allem naturnah gestaltete Gärten profitieren von dieser Optik, außerdem lassen sich durch die Bepflanzung der Senkrechten tolle Effekte erzielen. Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Stauden, die sich zu diesem Zweck ganz besonders anbieten, da sie sich auf einen kargen Lebensraum spezialisiert haben und problemlos mit wenig Wasser und Erde zurechtkommen. Empfehlenswert und beliebt sind unter anderem der Mauerpfeffer, das Steinkraut, die Polsterglockenblume, das Hornkraut oder das Zimbelkraut. Ebenso eignen sich einige kleine Farnarten, darunter der Streifenfarn oder der Hirschzungenfarn. Damit die Pflanzen auf der Natursteinmauer gedeihen können, sollten ihre Fugen bereits während der Aufschichtung mit nährstoffarmer Erde gefüllt und die Pflanzen eingesetzt werden. Soll die Bepflanzung erst nachträglich stattfinden, so sollten in jedem Fall genügend breite Fugen vorhanden sein. Allerdings genügt vielen Pflanzen hier bereits ein Lebensraum von etwa zwei Finger breit.

3.       Die richtigen Werkzeuge für Naturstein

Gerade der Einsatz von großen Natursteinen im Garten bringt viele Hausbesitzer schnell an ihre körperlichen Grenzen, denn die Blöcke und Platten wiegen nicht selten mehr als 100 Kilogramm. Wer sich gut vorbereiten möchte, sollte daher entsprechendes Spezialwerkzeug in Betracht ziehen, welches die Arbeit entscheidend vereinfachen kann. Eine Steinversetzzange oder ein Winkelschleifer für das Zuschneiden großer Platten sind oftmals eine sinnvolle Maßnahme und sind im örtlichen Baumaschinenverleih zu mieten. Wer mit derlei schwerem Gerät arbeitet, sollte außerdem auch nicht auf Schutzbrille, Atemmaske und Gehörschutz verzichten.

 

4.       Naturstein in den Innenräumen verbauen

Naturstein muss keineswegs nur im Garten oder als Weg oder Straße zu finden sein, stattdessen findet das atmosphärische Material auch häufig in Küche, Wohnzimmer und Badezimmer Verwendung. Beliebt sind beispielsweise spanische Zementfliesen, die besonders gut in der Küche oder im Essbereich wirken und mit aufwendigen Mustern verziert sind. Diese Mosaikfliesen sorgen so dafür, dass ein Raum garantiert zum Highlight wird. Wer es allerdings eher schlicht und minimalistisch mag, wird voraussichtlich wenig Gefallen an den eindrucksvollen Fliesen finden. Ebenfalls geeignet für die Innenräume sind außerdem Wand- und Bodenfliesen aus Terrakotta, die einen gewissen historischen Charme mit sich bringen und vor allem aufgrund ihrer baubiologischen Eigenschaften in Verbindung mit einer besonders warmen Ausstrahlung gerne Verwendung finden.

 

5.       Terrasse aus Naturstein

Gerade die Terrasse ist sicherlich einer der beliebtesten Aufenthaltsorte im Sommer und bietet bekanntlich vielfältige Möglichkeiten. Sei es das Mittagessen oder nachmittägliche Kaffeetrinken, das Lesen eines Buches, ein Sonnenbad oder die Grillparty am Abend, die Terrasse ist ein Ort der Entspannung und der Zusammenkunft. Vielfach wird hierbei auf eine mediterrane Optik zurückgegriffen, weshalb auch hier verstärkt Naturstein zum Einsatz kommt. Cremefarbener Sandstein bringt beispielsweise typisch südländisches Flair in den Garten, etwas edler wird es hingegen mit Marmor und auch Schiefer und Basalt kommen häufig zum Einsatz. Welches Material es letztendlich wird, können die Hausbesitzer ganz frei entscheiden, jedoch sollte es natürlich auch zum restlichen Haus passen. Zu bedenken gilt außerdem, dass künftig vielleicht noch weitere Elemente hinzukommen könnten. Gerade eine Terrassenüberdachung ist hier eine mögliche Variante, die Regen und übermäßige Sonneneinstrahlung fernhält. Für ein stimmiges Bild können ebenfalls naturnahe Materialien genutzt werden, gut funktioniert eine Kombination mit Nadelholz, Leimholz oder Douglasie, so wie sie bei Experten wie bei Holzprofi100 zu finden sind, da diese noch einmal das naturnahe Ambiente unterstreichen und es keinen Stilbruch gibt.

 

6.       Kiesbeet als Ergänzung zum Naturstein

Kies- oder Splittbelag sind in der Lage, sehr schnell und einfach einen Sitzplatz zu gestalten und gleichzeitig ein mediterran wirkendes, pflegeleichtes Beet zu errichten. Zunächst wird dafür ein wenig Boden abgetragen, danach wird auf der Fläche ein Bändchengewebe ausgelegt. Dieses sorgt dafür, dass der Kies sich später nicht mit der Erde vermischt, gleichzeitig schränkt es außerdem das Wachsen von Unkraut ein. Kies oder Splitt werden nun auf dem Gewebe gleichmäßig verteilt, wobei eine Körnung von 8 bis 16 Millimetern ideal ist. Nun können ganz nach Belieben Stauden in das Kiesbett gesetzt werden, dafür muss an der entsprechenden Stelle nur das Gewebe ein wenig eingeschnitten werden, damit die Staude in den Boden gelangen kann. Wie die Umsetzung am besten funktioniert und was dabei sonst noch beachtet werden sollte, erklärt auch folgender Beitrag auf Gartendialog.   

 
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